wien suedbahnhof

Wettbewerb städtebaulicher wettbewerb
Bauherr öbb imobilien
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s t a d t  +  p a r k  :  hier, im beliebten wohnquartier südlich der kernstadt wiens, soll mit einer wertigen, neuen gebäude - und landschaftsplanung eine städtebauliche lösung manifest und in den focus der betrachtung gestellt werden, die den brachgefallenen, identitätsstiftenden strukturen neue und zukunftsweisende aufgaben einer intakten stadt zuschreibt und zugleich mehr als nur eine bedarfsdeckung beschreibt.

die städtebauliche einbindung des planungsvorschlages auf dem wettbewerbsgrundstück thematisiert die reizvolle doppelte lagegunst: mitten in der stadt und in der nähe prominenter parks, den mit altem baumbestand und denkmalwürdigen gebäuden ausgestatteten anlagen des ehemaligen klinikums braunschweig.

oberstes ziel ist der erhalt des halböffentlichen charakters und das schaffen einer öffentlichen zugänglichkeit des klinikparkes von nord und süd und über eine neu gestaltete wegeverbindung in verlängerung der göttingstraße, kombiniert mit der ausweisung "ungewöhnlicher" baufelder für stadtvillen, doppel- und gestapelte einfamilienhäuser mit privaten gärten - mitten im park.

die nördliche, verdichtete blockrandbebauung adressiert in ihrer dreidimensionalität das entree in dieses für den stadtteil besondere und für alle anwohner attraktive neue stadtparkquartier: der siebengeschossige auf den "pocket-park am langen kamp" ausgerichtete und auf diesen freiraum reflektierende baukörper schafft den auftakt und zugleich den notwendigen und bislang fehlenden mittelgrund für das hohe haus der elektrotechnik an der hans-sommer-straße.
die leicht konisch zulaufende baukante entlang des langen kamps öffnet den blick und den zugang in den stadtpark von norden.

im schnittpunkt der schwerelinien des quartieres markiert ein kleiner, neu geschaffener maßstäblicher quartiersplatz mit brunnen und einem zum spielen ermunterndem wasserbecken diesen vorzüglichen ort eines zentralen abseits. hier lädt eine lange, prominente bank mit schützender natursteinmauer im rücken zum verweilen ein. sie begrenzt zugleich den treppenaufgang aus der parkgarage und formuliert als mittelgrund den übergang in die topografie der höhengestaffelten "terrassenlandschaft" der blockrandbebauung.