Tennet

Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Lehrte-Ahlten

Wettbewerb Realisierungswettbewerb
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Dem Firmenslogan folgend, wird in Anlehnung an die vorgefundene baulich-räumliche Situation ein Ensemble angeboten, das dem Campus-Gedanken Rechnung trägt und zugleich die bestmögliche Verknüpfung neuer wie bestehender Arbeitsplätze auf möglichst kurzen, gleichwohl abwechslungsreichen Wegen sichert.
Die Parameter eines auf Kontinuität bedachten, verantwortungsbewussten und volkswirtschaftliche Interessen sichernden Unternehmens spiegeln sich auch in der flächeneffizienten und Synergien nutzenden Anordnung der Räume wieder.
Transparenz und Offenheit schließen dabei die Möglichkeit des Rückzugs in geschützte Räume nicht aus. Das zentrale Treppenhaus im Bestand behält aufgrund seiner Lage seine vertikale Verteilerfunktion auch nach der Neubauphase bei. Der wintergartenähnliche „By-pass“ zum Haupteingang im neuen Bau, der als Klimapuffer und kommunikativer Ort zum zwanglosen Gespräch en passent (Cafeteria) einlädt, schafft den Ringschluss zwischen Alt und Neu und
garantiert ein synergetisches, aufeinander abgestimmtes Miteinander der voneinander räumlich getrennten Funktionen des Zugangs und Verteilens.
Die moderate Großzügigkeit des vom Empfang aus einsehbaren Ess- und Kochbereiches folgt der Einsicht, dass „gutes Essen“ Leib und Seele zusammenhält, und der kommunikative Austausch in angenehmer Atmosphäre einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur ausgesprochen zuträglich ist. Das dem Bestand eingeschnittene, begrünte Atrium trennt dabei den unruhigen, geschäftigen Part des Essenholens von den Essplätzen. Die Nähe der Sitzplätze zum Tages- und Sonnenlicht
gilt auch und ganz besonders für die Zeit des Essens und ist für die Neugestaltung der Kantine und den erforderlichen baulichen Eingriff von entscheidender Bedeutung.
Das Binnenklima des Atriums ermöglicht neben der optischen Diskretion aber auch die zugluftfreie Belüftung der Kantine und beugt dem so typischen Kantinenmief vor.
Die Küche bleibt von den baulichen Interventionen verschont. Ihr reibungsloser Betrieb ist pausenlos gesichert. Mit Bezug des Neubaus werden die Konferenzräume im EG des Bestandsgebäudes frei und stehen als Interimskantine zur Verfügung.
Barrierefrei zu erreichende Schattenplätze im Hofgarten, windgeschützte Außenplätze im Atrium, Sonnenplätze vor dem Campus und regengeschützte Sitzplätze unter dem 2.BA bieten für beinahe jede Witterung den richtigen Ort zum Aufenthalt im Freien.