Flüchtlingswohnprojekt

Wohnanlage Kopernikusstraße, Hannover-Nordstadt

Planungszeitraum 02 / 2014 – 03 / 2015
Bauherr Gesellschaft für Bauen und Wohnen, Hannover
Leistungen LPH 1-5
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Das tragende Rückgrat der Wohnbebauung entlang des Weidendamms ist die Ladestraße, die in den seinerzeit von Latz + Partner Land­schafts­architek­ten gestalteten Stadtteilpark mündet. Westlich der Ladestraße gibt die straßenbegleitende Bebauung entlang der Koper­nikus­straße mit ihrer 4-Geschos­sig­keit einen neuen Maßstab vor.

 

In Verlängerung der Stadtvillen nach Süden, hin zur Kopernikusstraße wird auf Kubatur und Archi­tektur dieser Bestandsbauten reagiert. Die Stadtvillen bilden mit einem liegenden 4-geschos­si­gen Baukörper am südlichen Endpunkt der Ladestraße den Auftakt an der Kopernikusstraße.

 

Das überhöhte Erdgeschoss beherbergt hier eine Gewerbeeinheit und rundet damit das Angebot gewerblicher Flächen an der Kopernikusstraße im Übergang zur Wohnbebauung entlang des nörd­lichen Weidendamms ab. Die Flücht­lings­woh­nun­gen sind so konzipiert, dass je ein Sanitärstrang eine effiziente Ver- und Entsorgung der Wohnungen gestattet. In der Nachnutzung werden aus vier WE pro Etage sechs Wohneinheiten. Die Umplanung wurde in der Vorentwurfsplanung bereits berücksichtigt, die Eingriffe auf ein Minimum reduziert. Das Erdgeschoss bildet das barrierefreie Geschoss mit einer behin­der­ten­gerech­ten Wohnung.

 

In der Nachnutzung werden alle Geschosse barrierefrei zugänglich sein und können jeweils eine be­hin­der­ten­gerechte Wohnung beherbergen.

 

Fotos: Olaf Mahlstedt