scheunenviertel

stadthalle mit städtebaulichem umgriff
neunburg vorm wald

Wettbewerb zweistufiger realisierungswettbewerb - Ankauf
Planungszeitraum 03|2007 - 06|2007
Bauherr Stadtwerke Neunburg vorm Wald Freizeit GmbH
Leistungen zweistufiger Wettbewerbsbeitrag
Umfang Neubau Stadthalle mit städtebaulichem Umgriff
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vor den toren der historischen altstadt, auf dem gelände des ehemaligen oberen weihers gelegen, entsteht in unmittelbarer blickbeziehung zu der einladenden hauptstraße und als einprägsamer räumlicher abschluss derselben - in ergänzung des vorgefundenen - ein neues ensemble, das in seiner städtebaulichen ausrichtung und dimension trefflich mit dem begriff des "scheunenviertels" zu umschreiben ist.
an prägnanter stelle, am ehemaligen bahnhof, den genius des klosters nutzend, erhebt sich die monolithisch in form und material in erscheinung tretende stadthalle - über einen breiten läufer direkt an die hauptstraße angebunden und diese nunmehr sinnfällig ergänzend. die beiden hochbauten, die gaststätte und der saal, treten baulich räumlich solitär und dennoch über ein gemeinsames foyer funktional miteinander verknüpft in kontakt und gestatten so von der stadtloggia aus den höchst reizvollen blick in die altstadt und in die auen der umgebenden landschaft.

die einfache und ökonomische grundrisskonzeption folgt der sparsamen budgetierung. die foyerflächen werden derart aufgeteilt, dass bei einer erweiterung des saales in das foyer ein störungsfreier ablauf auch bei später hinzustoßenden besuchern von der parkplatzseite aus ermöglicht werden kann. die erweiterung des straßenraumes der rötzerstraße folgt der grundrißkonzeption des transitorischen, durchlässigen foyerbereiches und nimmt die künftige einbeziehung des historischen stadels, einem gebäude, das mit seinem ausladenden dach als standortprägend und identitätsstiftend für die neuen nutzungen angesehen werden kann, in ein kulturell zu entwickelndes nutzungskonzept für das gesamte neue ensemble vorweg.